Leipziger Buchmesse

Die Leipziger Buchmesse ist etwas ganz besonderes. Nur hier kommt man als Autor seinen potentiellen Kunden und Lesern so nahe – und den Verlegern.

In diesem Jahr präsentiere ich zwei Romane, für die ich einen Verlag suche:

„Ulbricht hält die Füße still“ ist eine Krimiparodie um eine Berliner Putzfrau, eine Leiche und Ulbricht, den wahrhaft unsterblichen Papagei.  Arnold_Textauszug_Ulbricht_2014

„Milena“ ist der Roman einer Reise zu der Heimat in uns selbst.                 Was ist Heimat? Ein Land? Eine Sehnsucht? Das Gefühl endlich angenommen zu ein? Milena sucht die Heimat im Land ihrer deutschstämmigen Eltern: Kroatien. Was sie findet ist Schmerz. So viel, dass sie versteinert. Bis der Geist ihres verstorbenen Vaters sie auf eine ganz besondere Reise schickt… Arnold_Textauszug_Milena_2014

Exposé und längere Textproben gern auf Anfrage.

Viel Spaß beim Lesen!

Fröhliches zum Jahresanfang

Das wird mein Jahr!

Rufen Sie das auch an jedem Silvesterabend in die Landschaft? Ich schon. Und wissen Sie was? – Es stimmt! Immer. Jedes Jahr ist unser/ ist mein Jahr. Die Zeit gehört uns. Lebenszeit. Ob wir sie vergeuden, liegt im Auge des Betrachters. Einfach mal nur „dumm rumsitzen“ ist genauso drin, wie ackern bis zum Umfallen. Um dann wieder dumm rumzusitzen.

2014 steht viel auf meiner Agenda. Begonnen hat das Jahr mit Text und Redaktion für Business-Events. Ein anspruchsvoller Job, deswegen macht er soviel Spass. Die Arbeit als Dozentin geht auch weiter: Bachelor-Unterricht in Medien.  Im Januar entstand eine neue Kurzgeschichte, eine weitere ist in Arbeit und der Roman wächst und gedeiht. Pflicht und Kür – was will man mehr.

Gestern Abend war wieder Zeit zum „dumm rumsitzen“: Tropische Nächte im Botanischen Garten in Dahlem. Wir saßen mit einer Caipirinha bewaffnet unter Bananenbäumen und hüpften später zu brasilianischen Klängen durch´s Palmenhaus. Feine Sache!  Berlin ist unschlagbar, wenn es um kuriose Nächte geht.

Ich liebe diese Stadt, habe ich das schonmal gesagt? 😉

Schlaues zum Jahresende

… will einem nicht immer einfallen. Jedenfall nicht dann, wenn man es braucht.

Kennen Sie das? Es ist wie in diesem Kinderspiel: „Denk nicht an den roten Elefanten!“. Geht nicht. Genauso unmöglich ist es andersherum: „Lass dir was einfallen!“.

Uff. Und das einer Autorin, werden Sie denken. Was soll ich da erst sagen? – Nix.

Ok. Ich mach mir Gedanken… Schon von Berufs wegen. Ah, der Beruf! Das wäre doch ein Thema für diesen Blog! Also: Was war spannend in letzter Zeit im Beruf? …Hm…

Da wäre zum Beispiel der Dreh einer Videoreportage auf dem Wochenmarkt in Stuttgart Feuerbach mit Studenten der SAE Stuttgart. Hat Riesenspass gemacht! Back to my roots, gewissermaßen. Danke, Jungs, für die Neugierde und das Engagement. Ihr habt euch reingehängt – find ich toll!

Was noch? Dreh in Berlin mit SAE Studenten, völlig überraschenderweise auch zum Thema „Wochenmarkt“ (breitgrins), in der Markthalle am Kreuzberger Marheinickeplatz. Auch das eine sehr feine Sache! Wenn Ihnen jemand erzählt, die Jugend interessiert sich für nix und geht nur den bequemen Weg, glauben Sie kein Wort! Das stimmt nämlich nicht. I´ve got living proof!

Und außer dem Beruf? Lesungen mit den Mörderischen Schwestern – stets ein Vergnügen. Die jährliche Vollversammlung des Vereins Mörderische Schwestern, diesesmal in Itzehoe – wie immer ein Erlebnis. Auch wenn es derzeit mächtig knackt und knirscht im Gebälk. Wir hoffen mal, das sind nur vorrübergehende Bauchschmerzen. Oder Geburtswehen: Wir sind erst seit 2012 ein Verein, ab 01.01.2014 gemeinnützig. Apropos Geburtswehen: Mein erster Roman ist im Wachsen und Gedeihen. Kein Krimi, eher ein Drama. Damit es nicht zu ernst wird, streue ich kräftig phantastische und witzig skurrile Elemente ein. Ganz in slawischer Erzähltradition – Danke, Mama! Und ein anderes Schreibprojekt ist wie Balsam, das süße Stückchen zwischendurch: Eine Krimi-Groteske, Arbeitstitel „Ulbricht hält die Füße still“.

Kleine Kostprobe?

„Das Leben war aufregend für Ulbricht, aber kurz. Zwanzig Minuten lang untersuchter er mit Hingabe die schwarze, glatte Kabelschlange, dann traf ihn der Blitz. Rußgeschwärzter Schnabel, rauchendes Gefieder: Kein würdiger Abgang für einen stolzen Ara.“

In diesem Sinne: Passt auf euch auf!

 

 

 

Feuer, Wasser, Erde, Luft

Feuer

der Leidenschaft für Worte, für Bücher, für Geschichten und ihre Erzähler war zu spüren bei der Langen Buchnacht 2013 am 08.Juni in Kreuzberg. Die Mörderischen Schwestern lieferten eine recht hintersinnig-vielfältige 10. Lange Kriminacht, die bezeichnenderweise „MORDEN HOCH ZEHN“ hieß. Hat Spaß gemacht.

Wasser                                                                                                                                      Teile von Deutschland melden sprichwörtlich „Land unter“. Auf den Deichen marschieren die üblichen Verdächtigen mit und ohne Gummistiefel und im Fernsehen beweisen Nachbarn Solidarität beim Sandsäcke-Füllen und dem Spendenmarathon. Warum brauchen manche immer erst eine Katatrophe um zu erkennen, dass dieses Land besser ist, als sein Ruf? Ups – ich hör´mich an, wie ein Wanderprediger. Aber Blogs sind nunmal per se subjektiv – wie schön! 😉

Erde                                                                                                                                                  Neue Text-Aufträge „erden“ diese Frau: Der Moderationsleitfaden für die Eröffung eines Logistikzentrums zum Beispiel. Wer hätte gedacht, das vollautomatische Hochregal-Lager so spannend sein können. Klingt ironischer, als es gemeint ist. Die verzwackte Technik  nötigt wirklich Respekt ab.

Luft                                                                                                                                      Endlich riecht es nach Sommer! In der U-Bahn benutzen die ersten Kokosöl zur Körperpflege und wen das nicht an Urlaub erinnert, dem ist nicht zu helfen.                  Durchhalten! Die Sonne kommt!

 

Der Frühling hat´s in sich!

Morgens weckt Gezwitscher von den Bäumen, das Laune macht.  Als ich Letztens den Vögeln beim Nämlichen zusah, ahnte ich: Das ist der Frühling! 😉

Projekte:                                                                                                                     Vorlesung zum  Thema „Medientheorie“: Ethik und Moral in der Medienindustrie.

Holla, gibt´s das? Wenn wir verzagt antworten: „Na, hoffentlich“ haben wir schon gewonnen. Und genau das werde ich meinen Studenten vermitteln.

                                                  Medienproduktion:                                                                                                          Drei Filme stehen an, die kurz und knackig dem Sales-Department eines IT Kunden auf die Beine helfen sollen. Industriefilm folgt eigenen Gesetzen:

Die Auftraggeber wollen viele Fakten – der Zuschauer eine gute Geschichte. Ein hochinteressantes Spannungsfeld…

           Literatur:                                                                                                                            Das klingt jetzt nach schweren Texte mit gehaltvollem Inhalt… Tatsächlich schreibe ich gerade an zwei witzigen Kriminalkurzgeschichten und ab und an ein paar Seiten für den Roman, den ganz großen, an dem alle Schriftsteller sitzen.                                                 

Und sonst?                                                                                    

Ein geniales Präsentationsseminar, das ich unbedingt empfehle: TheKish Experience. Wie trete ich vor Publikum auf? Wie mache ich aus einer Lesung/ einem Vortrag ein echtes Erlebnis für das Publikum? Und wie komme ich wieder heil von der Bühne runter? Der Schauspieler und Coach Laszlo Kish gibt einfache Tipps mit verblüffender Wirkung. www.thekish-experience.com

How to fill (up) a Dirndl properly

„Dirndling“ Rainer Brüderle, FDP

Face to face with a Dirndl  

The Dirndl: Famous Bavarian dress for lumberjack-wives-going-to-be. For decades it had been completely out of fashion, but lately the Dirndl celebrated a smashing comeback. Thousands of women on Oktoberfests all over Germany (we have at least two big ones) are voluntarily decorating themselves with skirt, apron, blouse and corsage. It´s a mystery.

A Dirndl is not really comfortable to wear, believe me. If you have what lumberjack-Bavarian-Romeos call “Holz vor der Hütt´n” – “wood in front of the hut” you permanently have to fight with the corsage to avoid unexpected panoramic views of the “Alps”. So if you really “fill it” you cannot fill it decently. In a “well-filled” Dirndl you would be arrested immediately in the US, no doubt. Sometimes a Dirndl looks good. Sometimes beer helps. Either way: “Dirndl” also is a Bavarian expression for a young girl.

So what about Mr. Brüderle?

He sat at a bar in a hotel. It was late at night and he had a drink (or two, or three) after a long and exhausting day of speeches and meetings with other “grey-suit-men” like himself. And there she was: A female journalist, a blooming young “Dirndl”. “Alps” right at hand, not only literally spoken. Yummy! So the elderly tomcat stretched his shoulders, kissed the young woman´s hand and purred he´d like her to accept his “Tanzkarte” – dancing card. Risky. Most young women don´t even know anymore what a “Tanzkarte” is (go and ask motherly advice if you don’t). But this clever one knew and she also knew how to read it. And when …

One year later the “Alps” thundered down on poor Mr. Brüderle. The avalanche hit him totally out of the blue: Sexism!

Freedom for the “Alps”, girls!

Yes, there is sexism in our daily female life. Everyday. Everywhere.  It would take too long to pile it all up right here now. And yes! – from time to time we need a fresh debate on it! But this one is a bit hypocritical. Elections in autumn, Mr. Brüderle´s party, the FDP, skidooing downhill in all polls and the 68years old being known for phrases like: „Wer nichts trinkt, ist mir verdächtig“ – “I don’t trust peolpe who don´t drink.” Hm… Clever? Decent? A role-model-politician? You do the math.

Personally, I don´t really feel for him. Call it personal revenge. I once had a student´s job as a waitress at an Oktoberfest. I lost two fingernails adjusting my breasts in that Dirndl corsage all day and won “Hoorays!” every time the “Alps” popped up.                               Body and brain… what a fight.

But meanwhile I´m a relaxed woman and generous too. So if dirty old tomcat Mr. Brüderle gets buried under this avalanche, I´ll even send him a Bernardino-dog with a little barrel of rum. ´Think he´ll appreciate that…

 

Auf ein Neues…

Was bleibt, wenn ein Jahr zu Ende geht?

Früher bezahlte man in den letzten Tagen des alten Jahres Rechnungen, söhnte sich aus und verstärkte gute Beziehungen, auf dass sie auch in Zukunft halten mochten.  Also Bilanz ziehen, aufräumen, im Haus und im Kopf, und Pläne schmieden.                                                                                       Bilanz                                                                                                                                    Es war ein gutes Jahr, alles in allem. Bin zufrieden. Ging viel zu schnell vorbei… Es brachte neue Herausforderungen und weckte ungewohnten Mut. – Nicht schlecht, den nehm´ich gerne mit. 😉

Aufräumen                                                                                                                             Oh ja. Bücher, Papierkram, Kleidung, Nippes und Ebbes. Die „Drei-Jahres-Regel“: Was drei Jahre nicht angefasst wurde, fliegt!  Zumindest auf den Stapel „Weiß nicht“. Also zwischen „Raus damit“ und „Bleibt“.  Und dann geht´s „Weiß nicht“ an den Kragen….

Pläne                                                                                                                                  Sich verlieben. Offen für Neues sein. Mehr für die Gesundheit tun.  Nein, das ist keine Kolumne einer Frauenzeitschrift… Obwohl, die sind manchmal besser, als ihr Ruf. Da war mal so ein Artikel, eine Art Selbst-Therapie: „Nimm dir einen Spiegel. Schau hinein. Sag dir: Ich bin schön! Ich bin gut! Ich bin geheimnisvoll! Ich gebe Rätsel auf!“- „… und ich hab unendlich viel Humor, wenn ich mich so angucke“ fehlte.

Ich wünsch´ mir mehr vom Kampfgeist meiner fast 80jährigen Mutter, meine Kleidergröße 38 zurück und die Gelassenheit des Dalai Lama.

2013 kann kommen. Olé Olé.

Alle Jahre wieder…

…kommt völlig überraschend am 24.12. Weihnachten. 😉

Für eine Autorin bedeutet das, Mörderisches zum Advent bei Lesungen zu präsentieren.  Motto: „Für viele ist Weihnachten die schönste Zeit des Jahres. Für einige die Tödlichste.“

Für eine Dozentin heißt es in diesen Tagen, die Studenten trotz Glühweinstimmung mit Interessantem aus der Welt der Medien bei der Stange zu halten. Exkursionen helfen. Plätzchen auch.

Ganz privat freu´ ich mich auf das „Gräulichwichteln“ mit den Mörderischen Schwestern  am 13.12. im Max & Moritz in Berlin Kreuzberg. Jede bringt ein möglichst „Hübsches“ Wichtelgeschenk mit. Alle Geschenke kommen in die Mitte des Tisches, dann wird reihum gewürfelt. Wer eine Sechs hat, muß sich ein Geschenk nehmen. Bei einer Eins darf man es an jemanden seiner Wahl abgeben. Sehr soziale Sache, „Nippes“ und „Ebbes“ finden so eine neue Heimat. Ganz nach der Devise: „Isch weiß, wo dein Gartenzwerg wohnt“.

In diesem Sinne: Oh du Fröhliche!

Krimadonna 2012

Das Krimifestival der Mörderischen Schwestern heißt Krimadonna.  In diesem Jahr  findet die Krimadonna von 16. – 18. November in Mainz und Frankfurt/M.statt. Hochspannung ist garantiert, denn zeitgleich treffen sich am Rande des Festivals Mörderischen Schwestern aus ganz Europa.

Das Programm steht hier:

http://www.krimadonna.de/

Die Krimadonna ist eine wunderbare Gelegenheit, die ganze Vielfalt des von Frauen geschriebenen deutschsprachigen Krimis für sich zu entdecken. Über 100 der insg. rund 500 Mörderischen Schwestern werden erwartet: Aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, England, Frankreich, Portugal und Schweden.

Zerstöckelt – 3.Berliner Frauenkrimifestival

Von 19. bis 28.Oktober 2012 präsentieren die Mörderischen Schwestern in Berlin die ganze Vielfalt der Kriminalliteratur – von Frauen geschrieben. Mehr als 20 Krimi-Lesungen stehen auf dem Programm:       www.moerderische-schwestern-berlin.de

 

 

Der Auftakt beim Bestatter Zum Auftakt am Freitag, 19.10.12, gestalten Heidi Ramlow, Susanne Kliem, Regine Röder-Ensikat und Martina Arnold mit „Ganz schön böse“ einen besonders makabren Abend. Veranstaltungsort: HAHN Bestattungen in Alt-Mariendorf.

„Café Größenwahn“ im Polizeipäsidium am Platz der Luftbrücke.  Am Samstag, 20.10.12, führt Sybil Volks ihr Publikum in das Berlin des Jahres 1912. Sie liest aus ihrem Glauser-Preis-nominierten Roman „Café Größenwahn“ aus der Reihe „Es geschah in Berlin…“  an einem der Schauplätze der Geschichte, dem Polizeihistorischen Museum am Platz der Luftbrücke.

Ein Schuss, ein Schrei  –  schon war´s vorbei! Unbedingt vormerken: die „klangvolle“ Lesung am Samstag, 27.10.12: Mörderische Töne“. Wir präsentieren Kriminalgeschichten  –  und das Publikum macht dazu die passenden Geräusche. Unterstützt werden wir von der Jazzsängerin und Pianistin Diana Tobien. Tatort: die Villa Oppenheim in Charlottenburg

Zum Abschluß in die Kirche. Als Höhepunkt und zum Abschluss des Festivals laden wir am Sonntag, 28.10.12, in der Kirche St. Marien am Behnitz in Spandau zur „Ladies Crime Night“.  13 Krimiautorinnen lesen aus ihren Geschichten, aber jede nur exakt sechs Minuten – dann fällt ein Schuss! Egal, ob der Kommissar gerade den Täter entlarvt oder der Mörder sein Opfer findet…

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